Olan­tis-Bad auch dank TweWe-Ein­satz ab 1. Mai 2021 für den Start in die Frei­bad-Sai­son bereit

Im Spät­som­mer 2020 hat TweWe-Bau die Erneue­rung der Außen­ter­ras­se des Gas­tro­no­mie­be­rei­ches im Olan­tis-Bad abge­schlos­sen. Über den Win­ter wur­den noch wei­te­re klei­ne Auf­trä­ge aus­ge­führt. Zum 1. Mai 2021 wäre das Bad nun start­klar für die Eröff­nung der neu­en Sai­son — je nach Lage der Coro­na-Pan­de­mie zu die­sem Zeit­punkt. Die Nord­west-Zei­tung berich­te­te am 07.04.2021 wie folgt:

Olan­tis-Frei­bad ist am 1. Mail start­klar
Coro­na-Pan­de­mie erteilt Vor­freu­de einen Dämp­fer — Wei­te­re Ent­wick­lung wird abgewartet

Das Was­ser ist abge­las­sen, die Kacheln wer­den gerei­nigt, Schä­den beho­ben. Eigent­lich ist alles wie immer, seit­dem Jens Hack­barth Geschäfts­füh­rer der Bäder­be­triebs­ge­sell­schaft ist. Der Start in die Frei­bad-Sai­son könn­te im Olan­tis-Hun­te­bad am 1. Mai (in die­sem Jahr ein Sams­tag) erfolgen.

Wenn, ja wenn die Coro­na-Pan­de­mie nicht wäre. Hack­barth selbst glaubt nicht dar­an, tat­säch­lich zu die­sem frü­hen Zeit­punkt öff­nen zu kön­nen. Ein wenig setzt er die Hoff­nung dar­auf, dass Mit­te Juni die Schwim­mer kom­men. Aber den­noch: Er will auf alles vor­be­rei­tet sein. Und “alles” bedeu­tet, dass es ja viel­leicht doch eine über­ra­schen­de Wen­dung gibt. Olden­burg ist schließ­lich als Modell­stadt in der Pan­de­mie aus­ge­wählt worden.

Bewährt hat sich das Hygie­nekon­zept, das das Olan­tis-Team im ver­gan­ge­nen Jahr ent­wi­ckelt und umge­setzt hat. Da begann die Sai­son mit knapp vier­wö­chi­ger Ver­spä­tung und unter Ein­hal­tung beson­de­rer Regeln. Der Haupt­ein­gang blieb geschlos­sen, der Ein­lass erfolg­te aus­schließ­lich über die Frei­bad­kas­se. Mehr als 450 Besu­cher durf­ten zeit­gleich ins Bad, 100 gleich­zei­tig ins Becken. Es gab drei “Times­lots”, auf den Bah­nen galt ein Über­hol­ver­bot für die Schwim­mer. In den ein­stün­di­gen Pau­sen zwi­schen den Slots wur­den die Hand­läu­fe, die pro­vi­so­ri­sche Umklei­de, Bän­ke und Dusch­köp­fe im Frei­en des­in­fi­ziert. Geduscht wer­den konn­te nur an den Durch­läu­fen und das auch nur kalt — wie an einem Bade­see. Eini­ge Wochen spä­ter wur­den die Umklei­de­ka­bi­nen geöffnet.

Do so weit ist es noch nicht. In den Frei­bä­dern (am Flö­ten­teich könn­te 14 Tage spä­ter geöff­net wer­den) wer­den zunächst noch die Schä­den beho­ben, die im Win­ter durch den Frost ent­stan­den sind. An den Becken­köp­fen sind durch den Frost bedingt wie­der Kacheln abge­platzt. Geöff­net wäre mon­tags bis sams­tags von 6.30 bis 10 Uhr, 11 bis 15 Uhr und 16 bis 20 Uhr, sonn­tags ab 8 Uhr. Eine Reser­vie­rung auf der Online-Platt­form “Ticket to go” wäre möglich.

Noch eine gute Nach­richt für die 140 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, die sich zur­zeit größ­ten­teils in Kurz­ar­beit befin­den: Für sie gilt bis zum Jah­res­en­de ein Kün­di­gungs­schutz und bis dahin soll­te dank der Imp­fun­gen das The­ma Coro­na hof­fent­lich nicht mehr ein alles beherr­schen­de Rol­le spielen.

Quel­le Text und Bild: Nord­west-Zei­tung, Tho­mas Husmann

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